«Lock-out» anstatt Lock-Down
Keinen Lock-Down beim Jugendverein Jungwacht und Blauring Herisau – Die wöchentlichen Gruppenstunden finden weiterhin statt, dies mit gewissen Einschränkungen und noch mehr im Freien als sonst.
Die Kinder und Jugendlichen sind dankbar, dass der Scharalltag von Jungwacht und Blauring Herisau weiterhin stattfinden darf. Zwar bedeutet das ein kleiner Mehraufwand für das Leitungsteam, der aber gerne in Kauf genommen wird. Beispielsweise müssen alle Leitenden ein Protokoll mit den Teilnehmenden führen, Hygienemassnahmen umsetzen und wie die Teenager ab 12 Jahre eine Maske tragen.
Glücklicherweise spielte das Wetter in der letzten Zeit in die Karten des Vereins. So genossen es die Jungwächtler und Blauringlerinnen (noch mehr), ihre Zeit im Freien und weniger im Pfarreiheim zu verbringen. In der sonnigen Herbstzeit durften heisse Marroni über dem Feuer, Spiel und Spass im farbenfrohen Wald, geschnitzte Kürbisse sowie ein Ping-Pong-Turnier nicht fehlen.
«Wir sind froh, können wir mit unserem Freizeitangebot den Kindern und Jugendlichen in dieser speziellen Zeit doch etwas Normalität bieten», so Annina Grob (Tanurana), Leiterin vom Blauring Herisau. Das herzliche Lachen sei zwar unter der Maske versteckt, dafür leuchten die strahlenden Kinderaugen umso mehr.